Warum verletzen wir die Menschen, die wir am meisten lieben? Und warum kommen wir in Beziehungen immer an den gleichen Punkt?
Beziehungen (nicht nur Paarbeziehungen) sind immer ein guter Spiegel unserer Seele. Sie bringen außer Freude, oft auch alte, ungelöste Wunden an die Oberfläche. Traumatische Erfahrungen oder emotionale Verletzungen in der Kindheit hinterlassen ihre Spuren und steuern oft unbemerkt unsere Bindungsmuster. Was wir erleben sind: Wiederkehrende Konflikte, Verlustängste, Rückzug oder das Gefühl, nicht „genug“ zu sein.
In diesem Vortrag beleuchten wir die Verbindung zwischen traumatischen Erfahrungen und unserem Verhalten in Beziehungen.
Die unsichtbaren Fäden: Wie Bindungstraumata unser Nervensystem prägen und die Partnerwahl beeinflussen.
Typische Dynamiken: Warum wir in Beziehungen oft in die Rollen von „Verfolger“ und „Distanziertem“ rutschen.
Der Weg aus der Schleife: Wie wir getriggerte Emotionen erkennen, regulieren und alte Muster durchbrechen können.
Heilung zu zweit: Wie eine Partnerschaft von einer „Verwundungszone“ zu einem sicheren Hafen für gemeinsame Heilung werden kann.
Dieser Vortrag richtet sich an alle, die ihre eigenen Beziehungsdynamiken besser verstehen möchten, an Paare, die gemeinsam wachsen wollen, sowie an Interessierte, die Wege zu einer bewussten und sicheren Bindung suchen.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – nur die Offenheit, sich selbst und dem Partner mit neuen Augen zu begegnen.
Termin: Freitag den 4. September um 17:30 Uhr im Rahmen der THM Schule des Lebens
Eintritt ist frei um eine Spende für das Hospiz Haus Emmaus wird gebeten.
Der Link wird nach Anmeldung zugesandt.