Lebenskrisen

Lebenskrisen verbunden mit einer starken gefühlsmäßigen Belastungen entstehen nicht selten nach Ereignissen, die unser Leben nachhaltig verändern und im Weiteren zudem unsere Alltagsbewältigung beeinträchtigen. Unterstützung in Form einer Psychotherapie oder systemischen Gestalttherapie kann helfen, diese Krisen gut zu bewältigen.

Es gibt viele Ereignisse, die unserem Leben eine entscheidende Veränderung geben können. Hierzu gehören der Tod eines geliebten Menschen, Trennung, Emigration nach Flucht oder ein Wechsel im Beruf, aber auch im Grunde eher positive Veränderungen wie eine beginnende Elternschaft oder das Erreichen der Ruhestands. Auch stehen viele Paare nach dem Auszug der Kinder vor der Herausforderung, ihre Beziehung neu zu gestalten. Um Beziehungen selbständig neu zu gestalten ist der Beginn einer Paartherapie eine gute und bewährte Lösung.

Wir alle kennen solche Situationen und obwohl sie zum Teil alltäglich erscheinen, können sie schwere Krisen hervorrufen.

Die Anzeichen einer solchen Krise sind unterschiedlich und umfassen depressive Stimmung, Angst oder Sorge (oder eine Mischung von diesen). Außerdem kann ein Gefühl bestehen, mit den alltäglichen Gegebenheiten nicht zurechtzukommen, diese nicht vorausplanen oder fortsetzen zu können. Hervorstechendes Merkmal sind kurze oder längere Phasen gedrückter Stimmung oder Rückzug aus dem direkten sozialen Umfeld.

Es wird gemäß der ICD10 unterschieden zwischen:

Eine besondere Form stellt eine übermäßige Trauerreaktion dar, die in der Art, Intensität und Dauer deutlich abweicht von einer „normalen“ Trauer. Verbunden ist dies oft mit dauerhafter Schlaflosigkeit oder stark wechselnden Gefühlen gegenüber der verstorbenen Person. 

In Lebenskrisen bestehen gute Heilungschancen mittels Gestalttherapie und psychotherapeutischer Behandlung.