Gestalttherapie

In der Gestalttherapie beginnen Sie im „Hier und Jetzt“ und bringen die als problematisch empfunden Erfahrungen des Alltags mit. Es zeigt sich mitunter recht bald, ob tiefer gehende Ursachen vorliegen. Dann ist es hilfreich den eigenen biografischen Horizont mit einzubeziehen und zu prüfen, inwieweit bestimmte Ereignisse aus der Vergangenheit die eigene Gegenwart negativ beeinflussen und ob der Zeitpunkt gekommen ist, sich diesen Erlebnissen zu nähern. Gestalttherapie arbeitet behutsam und erfahrungsorientiert.

Ziel der Arbeit

Langfristiges Ziel ist es, die Verbindungen in die Vergangenheit zu erkennen, zu klären und zu integrieren. Dies bewirkt innere Reorganistion, Komplettierung und ein Gefühl der Heilung. Denn oft sind es frühere Verletzungen oder unabgeschlossene Begegnungen (unfinished business), die wir mit uns tragen und die uns das Leben in der Gegenwart erschweren.

Aber wie kann ein befriedigender Abschluss gelingen und Heilung erfolgen? Was ist, wenn die damals Beteiligten für uns heute physisch nicht mehr erreichbar sind, weil der Kontakt verloren gegangen ist oder weil die Betreffenden vielleicht bereits verstorben sind?

Mit einer Gestalttherapie bestehen gute Heilungschancen bei:

Setting

Mit Methoden der systemischen und der integrierenden Therapie können diese offenen Begegnungen auf achtsame Art und Weise geschlossen und ins Leben integriert werden. Es werden eigene Persönlichkeitsanteile erfahrbar gemacht und eine Klärung unserer eigenen Wünsche, Erwartungen und Vorstellungen findet statt. Unser Erleben wird uns deutlicher und wir können spüren, welches für uns der nächste Schritt ist oder welchen Weg wir einschlagen möchten.

Es hilft zu Anfang das eigene bewusste Wahrnehmen zu fördern. Denn es fällt uns meist nicht leicht die Frage nach unserem Befinden zu beantworten. Doch Gefühle wirken in uns auch wenn wir sie nicht gleich benennen können. Sich die Zeit für ein bewusstes Wahrnehmen zu nehmen erleichert es ihnen einen angemessenen Ausdruck zu verleihen.

Meist haben wir es aber verlernt, Gefühle zu zeigen, und uns auf diese Weise Stück für Stück selbst den Zugang zu ihnen immer weiter verstellt. Diesen Zugang wieder freizulegen, Menschen wieder näher zu sich selbst zu führen, ist ein Hauptanliegen der Gestalttherapie und meiner Arbeit. Auf diesem Weg möchte ich Sie professionell und mitfühlend unterstützen. 

Grundlagen

Die Grundlagen der Gestalttherapie entstammen der humanistischen Psychologie. Sie gehört im Rahmen der Psychotherapien zu den phänomenologisch, erfahrungs- und erlebensorientiert arbeitenden Verfahren und basieren hauptsächlich auf den Erkenntnissen und Theorien von Laura & Fritz Perls aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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